QR-Station 7

Feldgehölz / Hecke: Pflanzen

Feldgehölz / Hecke

Waldähnlicher Bewuchs in der freien Flur, oft als Reste ehemaliger Wälder oder Bracheentwicklung auf ehemaligem Weinberggelände, auf Wiesen, Rainen, Trockenböschungen. Oft auch zur Bereicherung der Landschaft angepflanzt (siehe auch QR Station 1). Als verbindendes Landschaftselement zwischen Feld und Wald verfügen Hecken und Feldgehölze über eine besonders große Artenvielfalt. Zwischen Büschen, Gehölzen und Sträuchern schwirren zahlreiche Insekten, die wiederum Nahrungsgrundlage für verschiedene Vogelarten sind. Facettenreich präsentiert sich auch die Pflanzenwelt. In eher trockenen Bereichen dominieren Heckenrosen, Hartriegel, Schlehen und Weißdorn; in feuchteren Gebieten sind es Pfaffenhütchen und verschiedene Weidenarten. Hinzu kommen am Rand von Hecken, deren Umgebung noch nicht überdüngt ist, vielerlei Blumen, Kräuter und Gräser.

Typische Sträucher und Bäume

Der Baum wächst bis zu 25 Meter hoch. Die Blätter sind 4 bis 10 Zentimeter lang. Die Blüten hängen nach unten. Weibliche Blüten sind grünlich und ca. 3 Zentimeter lang, männliche sind gelblich-buschig und 4 bis 7 Zentimeter lang.

Hainbuche_Fruechte

Der Baum wird 5 bis 15 Meter hoch. Je nach Jahreszeit ändert sich die Blätterfarbe – von hellgrün im Frühjahr über mittel- bis dunkelgrün bis hin zu gelb und orange im Herbst. Die Flügelfrucht besteht aus zwei Nüsschen, die über zwei waagrechte, gegensätzlich angeordnete Flügel verbunden sind.

Feldahorn

Der Strauch wird bis zu 7 Meter hoch. Die kleinen gelb-weißen Blüten locken mit ihrem intensiven Duft Bienen und andere Insekten an. Die schwarzen kugeligen Beeren sind giftig.

Liguster_Beere

Der Baum wird 25 bis 30 Meter hoch und 500 bis 800 Jahre alt. Die eiförmigen Eicheln hängen an langen Stielen und sind zuerst grün und später braun.

Stieleiche

Die Pflanze wächst bis zu vier Meter hoch als Großstrauch oder Kleinbaum. Honigbienen und Wildbienen schätzen die cremeweißen duftenden Blüten. Vögel lieben die schwarz-violetten, erbsengroßen Früchte, die im September reif werden und aufrecht auf rötlichen Stielen stehen.

Weißdorn wächst als stark verzweigter Strauch. Die grünbraune bis dunkelbraune Rinde ist zunächst glatt und im Alter schuppig-rissig. Die Blüten sind in der Regel weiß. Die Früchte sind kugelförmig und normalerweise rot oder orange.

Weissdorn_Beeren

Die Pflanze wird auch Haselnussstrauch genannt und wächst 1 bis 7 Meter hoch. Die glatte Rinde ist gelb bis braungrau. Die Nüsse sind essbar.

Der Holunderstrauch wird bis zu 7 Meter hoch. Die Rinde ist anfangs braun, mit zunehmendem Alter graubraun. Die Blüten sind weiß oder leicht gelblich. Die violett-schwarzen Beeren müssen vor dem Verzehr gekocht werden. Bienen und Vögel können sie auch roh verspeisen.

Schwarzer_Holunder

Die Kornelkirsche ist nicht mit der Sauer- oder Süßkirsche verwandt. Die rote, säuerliche Frucht kann aber gegessen werden. Im Frühjahr ist der bis zu acht Meter hohe Großstrauch von kleinen gelben Blüten übersät. Die Blätterform ist eiförmig bis elliptisch. Die Schuppenborke ist graubraun.

Kornelkirsche

Der stark verzweigte Strauch wird bis zu 7 Meter hoch. Die Rinde ist anfangs glatt und grau, später rissig und rötlich überlaufend. Die grünen Blätter werden im Herbst erst gelb und dann rot. Die Blüte ist grünlich-gelb bis grünlich-weiß. Die Frucht ist rosa bis lilarot. Die Pflanze ist giftig.

Pfaffenhuetchen_Fruechte

Auch Heckenrose genannt, wird die robuste Pflanze 2 bis 3 Meter hoch und ca. 3 Meter breit. Die duftenden Blüten haben eine zartrosa Färbung. Der stachelige Busch ist ein sicherer Nistplatz für Vögel. Diese essen die Früchte der Heckenrose: die rot glänzenden Hagebutten.

Hundsrose

Freistehende Exemplare wachsen bis zu 20 Meter. Während der Blütezeit im April und Mai zeigt sich ein schneeweißes Blütenmeer von bis zu einer Million Blüten je Baum. Im Spätsommer lieben Vögel die schwarz-rot glänzenden Kirschen. Leuchtend orange bis feuerrot färbt sich das Laub im Herbst.

Vogelkirsche

QR-Rundgang Bottwartal Übersicht

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hinweis-tafel

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